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Seminar: Behavioristischer Ansatz

Mental-Coaching und Training

Image by Matt Richmond
Verhaltenstherapie oder Behaviorismus

Der Behaviorismus ist ein therapeutischer Ansatz nach der die Entwicklung des Individuums vor allem von der sozialen Umwelt abhängig ist und weniger von ererbten Anlagen.

Die Milieutheorie – auch entwicklungspsychologischer Empirismus – ist ein theoretischer Ansatz, nach der die Entwicklung eines Menschen ausschließlich durch Einflüsse und Erfahrungen seiner Lebensumwelt geprägt wird. Demnach haben genetische oder stammesgeschichtliche Anlagen keine Bedeutung. Der Milieutheorie zufolge wird der Mensch von dem Umfeld, also dem Milieu, in das er hinein geboren wird und in dem er aufwächst, bestimmt, wobei er sich dieser Bestimmung gar nicht entziehen kann. Die Handlungen eines Menschen werden daher stets die Folge seiner Umwelt sein, d. h., er kann seiner Entwicklung aus eigenem Antrieb keine andere Richtung geben. Der milieutheoretische Forschungsansatz betrachtet den heranwachsenden Menschen als abhängig von Außeneinflüssen und ist hauptsächlich dem Behaviorismus verpflichtet, wobei besonders die Theorie des operanten Konditionierens von großem Einfluss auf diese entwicklungspsychologische Theoriebildung war.

Von Bedeutung ist in diesem Zusammenhang auch der Ansatz des sozialen Lernens von Bandura, der von einem anderen Modell des Lernens, dem „Imitationslernen“ oder „Lernen am Modell“ ausgeht. Begründet wurde die Mileutheorie vom französischen Philosophen Hippolyte Taine als eine der theoretischen Grundlagen des Naturalismus, indem sie den Menschen als eingeschränktes Wesen erkennt und den freien Willen mehr oder weniger negiert. Hinter allen Milieutheorien steht ein materialistisches und deterministisches Menschenbild sowie die Utopie, der Mensch könne durch gezielte Umweltmanipulation zum Besseren hin geformt werden. In der Psychologie wurde die Milieutheorie durch J. B. Watson, einen der Begründer des Behaviorismus in eine empirisch extreme Form gebracht, denn alle Menschen beginnen ihr Leben unter denselben Voraussetzungen und die Unterschiede entstehen erst durch umweltabhängige Lernprozesse. In den Verhaltenswissenschaften bestand lange Zeit ein erbitterter Gegensatz zwischen Milieutheorie und genetischer Theorie, die die Bedeutung angeborener Merkmale unterstrichen, etwa die frühe Verhaltensforschung. Im Extrem können genetische Theorien zu einem deterministischen Menschenbild führen wie etwa der Sozialdarwinismus. Wie die Erblichkeitstheorie ist die Milieutheorie daher ansatzweise ideologisch fundiert und ihre Befürworter bekämpfen einander, da sich daraus unterschiedliche  bildungspolitische Konsequenzen ergeben. (Stangl, 2022).

Verwendete Literatur

Stangl, W. (2022, 13. Juli). Milieutheorie. Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik. https://lexikon.stangl.eu/18837/milieutheorie.

Das Ziel ist hauptsächlich die Ausbildung und Förderung von Fähigkeiten. Die Techniken sollen dem Klienten eine bessere Selbstregulation ermöglichen. Die VT wendet experimental- und sozialpsychologische Prinzipien an und legt Wert auf eine systematische Evaluation der Effektivität bei der Anwendung solcher Prinzipien. Die Ziele und Vorgehensweisen werden vertraglich festgelegt. Zudem orientiert sich die VT an ethischen Prinzipien.

Unter der Systematischen Desensibilisierung versteht man den Prozess der Verhaltenstherapie, die mit einem schrittweisen Verfahren gegen eine psychische Angststörung (Angst-, Panik-, generalisierte Angststörung) und andere Gefühlsüberflutungen vorgeht.

Der Verhaltensforscher stellt zunächst eine Reizhierarchie auf, da es bei den meisten Angststörungen bei den betreffenden Personen zuvor zu einer Reizgeneralisierung gekommen ist. So hat z.B. jemand, der eine Rattenphobie hat, auch Angst vor Mäusen, etwas weniger vor Meerschweinchen und sogar ein wenig "Angst" (ein Gefühl des Unbehagens) vor Fellen und Pelzen. Die systematische Desensibilisierung setzt dann in der Therapie an einem schwachen Glied der zuvor erstellten Reizhierarchie an und konfrontiert den Patienten mit diesem Objekt o. ä., das der Betroffene in nur geringem Maße mit dem eigentlichen Phobieobjekt assoziiert.

Benötigte Materialien

Zeichenblock A 3, Wachsmalstifte, Pastell- oder Ölpastellkreide, Buntstifte, Schreibbogen, Kugelschreiber oder Füllfederhalter

Handout
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