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Psychosoziale Kunsttherapie / Kreativcoaching im sozialen Arbeitsfeld (Fortbildung)

„Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.“ 

(Johann Wolfgang von Goethe)


Das Ascol-College ist das Bildungswerk des VDKT (Verband Deutscher Kunsttherapeuten) und eine dem Gemeinwohl dienende Körperschaft für Wissenschaft und Forschung, Erziehung, Volks- und Berufsbildung, einschließlich der Studentenhilfe. Es ist durch das Finanzamt Celle als Gemeinnützig anerkannt. Es bietet berufliche Fort- und Weiterbildungen an der Schnittstelle Kunst, Therapie und Heilkunde.

Da es bis heute zahlreiche Fort- und Weiterbildungsangebote mit unterschiedlichen Standards gibt, keine einheitliche Ausbildungsordnung und kein gesetzlich definiertes Berufsbild vorliegt, kann keine Institution – auch nicht eine amtliche oder staatlich anerkannte Einrichtung wie etwa eine Universität, eine staatlich anerkannte Fachhochschule oder ein privates Institut – eine garantierte Tätigkeitszusage als Kunsttherapeutin in einem klinischen Umfeld ausstellen.


Das Ascol-College hat eine weitsichtige Entscheidung getroffen: Der Abschluss Psychosozialer Kunsttherapeut (IFKTP) mit dem Schwerpunkt psychologische Beratung (PsychThG § 1, Abs. 2 „Tätigkeiten, die nur die Aufarbeitung oder Überwindung sozialer Konflikte oder sonstige Zwecke außerhalb der Heilkunde zum Gegenstand haben, gehören nicht zur Ausübung der Psychotherapie.“) erfolgt nach einem klinischen Praktikum mit einer abschließenden Falldokumentation.


Darüber hinaus besteht die Möglichkeit einer Kombination mit dem Abschluss als Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie. Für detailliertere Informationen zu den Berufs- und Ausbildungsbeschreibungen Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie steht die Webseiten https://www.ag-hppt.de zur Verfügung. Die externe amtliche Prüfung muss von Absolventinnen und Absolventen beim zuständigen Gesundheitsamt abgelegt werden.

Die Fort- und Weiterbildungen des Ascol-Colleges im Bereich Psychosoziale Kunsttherapie sind u. a. durch den Verband Deutscher Kunsttherapeuten (VDKT) akkreditiert und zertifiziert. Die Berufsbezeichnung Psychosozialer Kunsttherapeut (IFKTP)® ist seit 2006 durch das Deutsche Patent- und Markenamt DPMA markenrechtlich zugunsten des VDKT (Verband Deutscher Kunsttherapeuten) geschützt.

Personen, die über pädagogische, medizinische oder andere Vorbildungen verfügen, haben die Möglichkeit, den Abschluss "Psychosoziale Kunsttherapie/Kreativcoaching im sozialen Arbeitsfeld" zu erlangen. Das Angebot richtet sich insbesondere an Beschäftigte, die ihre methodischen Kompetenzen als Zusatzqualifikation im Beruf erweitern und ihr persönliches Arbeitsfeld diversifizieren möchten.

Psychosoziale Kunsttherapie/Kreativcoaching im sozialen Arbeitsfeld.


Viele Menschen erleben derzeit einen großen Wandel in Familie, Gesellschaft und Beruf. Die Bildwelt verändert sich, die Digitalisierung erfordert künstlerische Übungen und kunsttherapeutische Methoden, die uns wieder zur analogen Malerei, Zeichnung und Plastik als Ausgleich zur Technisierung führen.

Der Einsatz kreativer Medien hat sich in vielen Arbeitsfeldern bewährt und die persönliche Empathie eines Kreativcoachs ist dabei die Voraussetzung. Die Zurückhaltung und Neutralität des Coaches sind ebenfalls wichtig. In der Beratung sind diagnostische, therapeutische oder psychotherapeutische Maßnahmen, Linderungsversuche und Heilungsversprechen nicht erlaubt. In unserer einjährigen, berufsbegleitenden Fortbildung verknüpfen wir künstlerische Therapien mit Gesprächs- und Beratungsmethoden. Wir vermitteln praxisorientierte Inhalte, die für weitere Qualifikationen genutzt werden können.

Die Weiterbildung zum Kreativcoach wird in dieser interdisziplinären Kombination bundesweit nur vom Ascol-College angeboten und richtet sich insbesondere an Personen, die in einem pädagogischen Beruf oder in der psychosozialen Arbeit bzw. in der medizinischen Versorgung tätig sind. Der Einsatz kreativer Medien kann einen signifikanten Beitrag zur Förderung der Ausdrucksfähigkeit und Ausdrucksgestaltung leisten. Zudem tragen sie zur Klärung sowie zur Unterstützung von Ressourcen und zur Persönlichkeitsentwicklung bei (vgl. Meyer, 2020, S. 15).


Die Fortbildung ist gut geeignet für Sie, wenn Sie neue Aspekte in ihrem Berufsalltag integrieren wollen.

Über alle Voraussetzungen und Inhalte der berufsbegleitenden Fortbildung zum Kreativcoach informiert Sie die Geschäftsstelle gern in einem persönlichen Beratungsgespräch.


Übersicht:

Ziel: Vertiefung spezifischer Themen, Erweiterung praktischer Fähigkeiten im Bereich: „Psychosoziale Kunsttherapie/Kreativcoaching im sozialen Arbeitsfeld“


Inhalte:

  • Theorie und Praxis der Beratung

  • Theoretische Grundlagen: Hintergrundwissen und Verständnis von den therapeutischen Wirkungsweisen.

  • Praxisorientierte Übungen: Methodik und Anwendung im Zusammenhang von Beratung und Kunsttherapie sowie deren Vermittlung.

  • Supervisionen: Reflexion des eigenen Praxisfeldes.

  • Fallbeispiele und Interventionstechniken: Art und Weise Prozesse in der Beratung und Kunsttherapie zu gestalten.

  • Theorieseminare zu spezialisierten Themen: z.B. die Der Traum und das Unbewußte, Surrealismus und Kunsttherapie, Kunstgeschichte und Kunsttherapie


Beispielmodule

  • Kommunikation und Gesprächsführung in der Beratung und Therapie

  • Analytisch Verfahren und Methoden

  • Künstlerische Materialien und ihre Anwendung im Kreativcoaching

  • Verhaltenstherapeutisches Kreativcoaching

  • Künstlerische Stimulation und Motivation als Konfliktlösungstechnik

  • Selbstverwirklichung und Ressourcenaktivierung mit lösungsorientierten Methoden


Abschluss:

Teilnahmezertifikat des Ascol-College nach erfolgreichem Abschluss mit 10 Fortbildungs-Module.

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