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Methodenseminar: C.G. Jungs Modell des Individuationsprozesses

Mo., 07. Juli

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Virtuelle Veranstaltung

Individuation bezeichnet den Prozess der Auseinandersetzung zwischen bewussten und unbewussten Anteilen einer Person. Bewusste und unbewusste Inhalte verbinden sich in Symbolen. "Werden, was man ist" bedeutet nicht, sich anzupassen, sondern die eigene Persönlichkeit anzunehmen.

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Methodenseminar: C.G. Jungs Modell des Individuationsprozesses
Methodenseminar: C.G. Jungs Modell des Individuationsprozesses

Zeit & Ort

07. Juli 2025, 19:00 – 21:00 MESZ

Virtuelle Veranstaltung

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Über die Veranstaltung

Methodenseminar: C.G. Jungs Modell des Individuationsprozesses 


"Individuation bedeutet: zum Einzelwesen werden, und, insofern wir unter Individualität unsere innerste, letzte und unvergleichbare Einzigartigkeit verstehen, zum eigenen Selbst werden. Man könnte ,Individuation' darum auch als ,Verselbstung' oder als ,Selbstverwirklichung' übersetzen". (Jung 1933, S. 65).


Im Jahr 1976 verfasste Bruno Bettelheim, ein in Wien geborener Überlebender des Konzentrationslagers, Psychoanalytiker und Kinderpsychologe, das Buch "Kinder brauchen Märchen". Sein Hauptanliegen war es, dass Erwachsene die Fragen der Kinder nach dem Ursprung und dem Zweck ernst nehmen sollten, da diese Fragen den Anfang des individuellen Entwicklungsprozesses eines Kindes darstellen.

Die Individuation strebt nach einer kontinuierlichen Erweiterung des Bewusstseins ins Unbewusste, gemäß der Jungschen Vorstellung des Aufbaus des Unbewussten. Dies erfordert zunächst die Bewusstmachung der Komplexe des persönlichen Unbewussten, was ein starkes Ich erfordert. Dieser Prozess kann, muss aber nicht ausschließlich in der ersten Lebenshälfte stattfinden. Kunsttherapeuten nutzen dieses Wissen, um Konfliktsituationen von Patienten in der gemeinsamen therapeutischen…


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